Ruderfreunde „Hände weg!“
Akademische Ruderriege an der Georg-August-Universität Göttingen e. V.

News

Wähle eine Sprungmarke, um zu anderen Beiträgen zu springen:

30. Juli 2011

Deutsche Hochschulmeisterschaften in Bremen

(von Dominik) Am 01.-03. Juli fand im Bremen unser wettkampfsportliches Saisonhighlight satt: Die Deutschen Hochschulmeisterschaften. In der Trainingsphase vorher hatte sich bereits wieder ein reges Interesse an einer Teilnahme gezeigt, so dass wir mit einem großen Team am Freitagnachmittag anreisten. Nach der weiträumigen Umfahrung sämtlicher (nicht vorhandener) Staus sollte abends in Bremen noch trainiert werden, was aber wetterbedingt ausfallen musste.

Auch am ersten Wettkampftag zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite: Ein starker Gegenwind sorgte auf der Regattastrecke auf dem Werdersee für ungemütliche Verhältnisse und langsame Rennen. Unglücklicherweise blies der Wind nicht auf allen Bahnen gleich stark, so dass zusätzlich das Glück oder Pech bei der Bahnverlosung im Vorlauf eine große Rolle beim Renngeschehen spielte. In den ersten Läufen mussten das insbesondere unsere Unicup-Teams feststellen, die sich leider beide nicht für das große Finale qualifizieren konnten. Der erfahrene Frauen-Doppelvierer konnte dagagen mit dem neuen gelben Doppelvierer ins Finale fahren und dort für den Göttinger Höhepunkt der Regatta sorgen: Die Silbermedaille wurde gewonnen, mit nur knappem Abstand zum EUC-Boot.

Teamfoto vorm Hänger

Die Siegerehrung zum ersten Regattatag fand dann abends bei einem der Bremer Rudervereine statt. Neben unserem Frauenteam wurden dort auch viele ehemalige Spitzenruderer gesichtet, die naturgemäß bei der DHM recht erfolgreich abschneiden. Die folgende Party im Bremer Regen wurde von uns dann aber ausgelassen, da am nächsten Tag schon um 7 Uhr das Frühstück geplant war.

Der Sonntag fiel wettertechnisch ähnlich ins Wasser wie der erste Regattatag. Nun waren aber alle auf schlechte Bedingungen vorbereitet, so dass unsere Mannschaften bedeutend besser mit den Wellen klar kamen. Am Ende sprangen noch ein dritter, ein fünfter und ein achter Platz heraus.

Auf der Rückfahrt wurde noch das langsamste Schnellrestaurant der Welt besucht, um dann schnell nach Göttingen in den Alltag zurück zu fahren: Kurz vorm Semesterende müssen ja auch Klausuren geschrieben werden.

Was bleibt ist der Eindruck, dass wir mittlerweile auch in der offenen Klasse gut mithalten können, was die beiden Medaillen eindrucksvoll unterstreichen. Im Unicup konnten sich unsere starken Teams wegen des erneut erstaunlich hohen Niveaus leider nicht so recht durchsetzen.

Es sind jetzt auch Bilder von Andy, Kristin und Sabrina im Fotoalbum zu sehen.