Ruderfreunde „Hände weg!“
Akademische Ruderriege an der Georg-August-Universität Göttingen e. V.

News

Wähle eine Sprungmarke, um zu anderen Beiträgen zu springen:

7. Mai 2013

Tageswanderfahrt nach Bursfelde

(von Jule) Der 5. Mai entpuppte sich für neun Ruderfreunde als Urlaubstag, obgleich sich das für die am frühen Morgen aus Göttingen Anreisenden zunächst noch nicht so anfühlte: 7:30 Uhr war geplante Wasserzeit, um 8 Uhr hatten 4er und 2er abgelegt. Bis dahin hatte sich auch der meiste Nebel aufgelöst und die Sonne ließ die Mischwälder und Felder entlang des Ufers leuchten.

Frühnebel über dem Steg am Bootshaus

An den ersten beiden Wehren wurde getreidelt und in Hann. Münden die Schleuse mit diversen Canadiern und Kanuten geteilt. Zu ungewohnt früher Stunde kamen wir am Stammlokal der Ruderfreunde vorbei, der Kneipe mit Biergarten von Andreas. Ebenfalls ungewohnt war es, dort nicht einzukehren. Stattdessen machten wir einige Kilometer weiter stromabwärts eine Erfrischungspause. Diese Erfrischung galt allerdings zunächst nur dem Körper: Martin, Basti und Henning eröffneten die Badesaison in Ruderfreunde-typischer Tracht mit einem Sprung über die Bordwand.

Treideln

Nach ca. drei weiteren Kilometern war die Fahrt überraschender Weise schon zu Ende. In Hann. Münden hatten man sich die verbleibenden 22 km noch sehr weit vorgestellt – die Strömung machts möglich.

In Bursfelde zollte man unserer Ankunft gebührend Respekt: Ein Empfangskommittee von zehn Fotografen, ausgerüstet mit Teleobjektiven und Stativen, erwartete uns. Tatsächlich waren sie der fast einzige Hinweis auf den heute stattfindenden Weser-Marathon.

Pause auf dem Wasser

Mit großer Vorfreude strebten wir dem Brunch-Buffet in der Klostermühle Bursfelde zu, welches um 10.30 Uhr begonnen hatte. Um 11.15 Uhr verkündete die Betreiberin, dass wir ja eindeutig zu spät seien. Vor 11 wäre es ja gar kein Problem gewesen, aber so könne sie nichts machen. So waren nun die Gäste gefragt, Flexibilität zu zeigen. Die Zeit bis 12 Uhr wurde mit wahlweise Kaffee oder Bier überbrückt. Dann war es möglich à la carte zu bestellen. Inzwischen waren Strandliegen und ein Strandkorb in der Sonne frei geworden. Herrlich!

Im Strandkorb an der Klostermühle

Nach der ausgiebigen Siesta wurden die Boote verladen und die Fahrt zurück nach Wilhelmshausen angetreten. Für das heimische Gewässer wurde die Badezeremonie mit einem Sprung vom Steg wiederholt.

Nach und nach verabschiedeten sich die Ruderfreunde. Fünf von ihnen hatten aber noch lange nicht genug: Während einer Schlaf auf dem Balkon des Bootshauses nachholte, gingen die übrigen vier Nachbarschaftspflege im Waffelhäuschen gegenüber betreiben. Nach einer weiteren sehr schön verbrachten Stunde, musste man sich widerwillig dem Ende des sonnigen und erholsamen Tages stellen.

Einen herzlichen Dank an unseren Ruderwanderwart Martin, der uns diesen herrlichen Urlaubstag beschert hat!