Ruderfreunde „Hände weg!“
Akademische Ruderriege an der Georg-August-Universität Göttingen e. V.

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4. Juli 2013

DHM 2013 in Brandenburg an der Havel

(von Moritz) Freitag, 28.6.2013, 10 Uhr Ortszeit (gerundet). Eine verwegene Truppe trifft sich am IFL in Göttingen mit Rucksäcken, Schlafsäcken und Zelten. Es sind allerdings keine Mitglieder der Ultra-Szene, die für die an diesem Wochenende in Göttingen stattfindenen Deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM) im Rugby angereist sind, sondern wir – die Ruderfreunde „Hände weg!“. Genauer gesagt ist es die Wettkampfmannschaft, die zur DHM Rudern in Brandenburg an der Havel aufbricht.

Mannschaft auf Steg

Nach einigen Startverzögerungen und dem Verladen von Bierzeltgarnituren können wir dann endlich in Wilhelmshausen die Boote aufladen und uns den unzähligen Autobahnkilometern stellen. Etwas später bricht dann auch noch ein zweiter Bus aus Göttingen auf. Es kommt zunächst zu weiteren Verzögerungen durch Verkehrsbehinderungen auf unserer Route. Nach einem späten Abendessen beim Italiener „Toto“ in der Innenstadt Brandenburgs in Brandenburg fallen wir alle etwas ermattet in unsere Zelte bzw. gehen in den Seminarräumen der ansässigen Fachhochschule schlafen.

Mannschaft bei den Booten

Am Morgen brechen wir sehr früh zum Frühstück auf, denn ziemlich schnell darauf folgend finden die ersten Vorläufe statt. Im Uni-Cup starten die Männer und Frauen in Gig-Booten auf 500 Metern. Der Männer-Vierer mit Martin, Philipp, Bastian und Fritz mit Steuermann Philipp muss nach einem Verschenken wichtiger Meter im Endspurt in den Hoffnungslauf.

Männer Gig-Doppelvierer

Auch für den Frauen-Vierer mit Solveig, Levke, Mette und Katrin mit Steuerfrau Kristin gibt es leider kein direktes Einziehen in das Halbfinale und so bleibt auch hier nur noch die Chance, sich über den Hoffnungslauf zu qualifizieren, was in einem spannenden Finish dann auch gelingt.

Frauen Gig-Doppelvierer

Zwischendrin starten noch Jule und Sabrina im Doppelzweier der Frauen in der offenen Klasse über 1000 m Renndistanz. Auch dieses Boot muss in den Hoffnungslauf. Nach eingehender taktischer Besprechung aller Mannschaften starten auch gerade einmal zwei Stunden nach den Vorläufen die Hoffnungsläufe.

Doppelzweier

Leider heißt es am ersten Tag für alle unsere Boote: Die A-Finals finden ohne uns statt. Wenigstens ein wenig Heiterkeit kommt auf, als unser ehemaliger Präsident Malte aus dem wenige Kilometer entfernten Potsdam eintrifft. Am Abend kommen wir dann im urigen Restaurant „Der Kartoffelkäfer“ bei großen Portionen mit ordentlich Sättigungsbeilagen (meistens Kartoffeln) endlich auf unsere Kosten. Zurück auf dem Regattaplatz lauschen wir noch etwas der für die DHM-Party extra engagierten Band. Später fallen wir dann vor Ehrfurcht vor der Ankündigung des Ruderwarts Philipp, morgen noch früher aufstehen zu müssen, auf unsere Isomatten.

Steuerleute mit Jule

Der Sonntag beginnt wie gesagt früh und zeigt sich hinsichtlich des Wetters eine Nuance besser. Der Regen, der den Samstag noch so kontinuierlich beherrschte, ist weg – kalt ist es nach wie vor. Um kurz nach acht starten die Vorläufe für zwei Mixed-Doppelvierer des Unicups, bestehend aus dem Frauen- und dem Männervierer des Vortags, und für den Mixed-Doppelvierer in der offenen Klasse mit Jule, Moritz, Sabrina und Philipp. Für den Mixed-Doppelvierer der offenen Klasse geht es in den Hoffnungslauf. Wegen dreißig gemeldeten Booten in der Unicupklasse geht es für die ersten fünf Boote direkt ins Viertelfinale. Der Mixed-Doppelvierer mit dem Steuermann Malte der Schlagfrau Solveig und Philipp, Martin und Levke konnte allen anderen Booten dieses Rennens davonfahren und belegt den ersten Platz. Der Mixed-Doppelvierer mit Kristin als Steuerfrau Mette als Schlagfrau und Fritz, Bastian und Katrin konnte sich leider nicht für das Viertelfinale qualifizieren. Aus der Todesschlinge Viertelfinale kann sich mit einem vierten Platz der Doppelvierer mit Steuermann befreien, der im Halbfinale um das C- und D-Finale die Ehre der Göttinger verteidigen soll. Jedoch wird dieses Halbfinale durch einen vom Regattaarzt bestätigten Schwächeanfall eines Teammitglieds ohne uns auskommen müssen. Dafür können wir einen Frühstart nach Göttingen hinlegen und durch die schöne brandenburgische Landschaft (es scheint sogar die Sonne) nach Hause fahren. Auch wenn das Wochenende hinter unseren Siegeserwartungen zurückblieb, so war es doch ruderfreundschaftlich einmalig.

Mannschaftsfoto auf Steg

Danke an alle, die mitgeholfen haben, das Wochenende zu dem zu machen was es war (alle). Ein besonderer Dank gilt dem Organisator (Ruderwart), den Trainern, Steuerleuten und Fahrern.