Ruderfreunde „Hände weg!“
Akademische Ruderriege an der Georg-August-Universität Göttingen e. V.

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18. Mai 2009

Pleiten, Pech und dennoch Siege – Saisonauftakt in Kassel

(von Franziska) Kaum angekommen ging es schon los – die letzten Ummeldungen erledigen, Startnummern besorgen, wo sind eigentlich die Rollsitze und wäre theoretisch noch genug Zeit den 4er doch noch mal höher zustellen? Und ab aufs Wasser – aber halt da sitzt ja eine Frau im Männervierer! Nachdem es zeitlich leider doch nicht mehr mit Nikolas – als vierten Mann im Boot – geklappt hatte, hat Sabrina unsere Jungs gut unterstützt. Trotz kaputtem Fußsteuer legten Dominik, Bastian, Bastian und Sabrina einen guten 3. Platz hin.

Inzwischen hatte Lena auch schon den Rest der Mannschaft vom Bahnhof abgeholt, noch schnell umgezogen und schon ging es mit dem Mix-Vierer weiter. Im ersten Boot gesteuert von Sabrina saßen Johanna auf Schlag, Olli, Lydia und Klaus. Das zweite Boot war mit Dominik, Bastian, Julia, Lena und Franziska als Steuerfrau besetzt.

Mixed-Vierer am Steg

Langes Warten am Start – wo blieben unsere Gegner? Kurz vor dem Start erfuhren wir erst, dass die Distanz von 1000 auf 500m geändert worden war – wo die Marburger schon auf uns warteten. So langsam wurde es spannend für Boot1 – „Auf die Plätze – fertig und los!“. Ein spannendes Rennen nahm seinen Lauf: Nachdem der Gig-Vierer zu Beginn noch leicht hinten lag, holte die Mannschaft immer mehr Anschluss zu seinen Gegnern, der Endspurt kam – „Los die andern können nicht mehr“, da ging noch mal ein Ruck durch die Mannschaft – spannende letzte Meter – schaffen sie es noch die andern zu überholen? Leider fehlten zum Ende hin nur wenige cm. Alle waren sich einig, wären sie die ursprünglich geplanten 1000m gefahren, hätten sie gewonnen. Aber ein zweiter Platz von 3 Booten ist auch ein super Ergebnis zum Beginn der Saison.

Kurz darauf folgte dann auch schon die nächste Abteilung: Die Blätter im Wasser angespannte Haltung – Fertig und schon war das zweite Boot gestartet. Oh das sah gut aus, gleich am Start lagen sie vorne und mit jedem Schlag legten sie weiter an Länge vor. Schlag um Schlag ging es in Richtung Ziel und was soll ich sagen – Sieg! Nachdem sich die Mannschaft ihre Medaillen abgeholt hatte, ging es auch schon wieder eilig zurück zum Steg – die Frauen hatten in einer halben Stunde schon wieder ihren nächsten Start. Boote raus, Skulls und Einteiler getauscht und schon wurde der nächste Vierer aufs Wasser getragen, noch 15min! Pünktlich am Start, diesmal war die Strecke auch 1000m lang, saßen Sabrina, Julia, Franziska und Lena bereit. Und das letzte Rennen für uns an diesem Tag startete. Durch das leider immer noch kaputte Steuer nahmen sie mehr oder weniger unfreiwillig doch die längere Distanz in Kauf und machten einen zufrieden 3. Platz von 4 Booten.

Mixed-Vierer am Steg

Anschließend wurde beim geselligen Zusammensitzen noch der ein oder andere Kuchen vertilgt, die erste Ruhe an diesem Tag kehrte ein und es wurde noch einmal Revue gezogen. Letztendlich haben wir auch mit Hinblick auf die DHM viel dazu gelernt und hatten einen aufregenden, spaßigen und gemeinsamen schönen Tag verlebt.

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