Ruderfreunde „Hände weg!“
Akademische Ruderriege an der Georg-August-Universität Göttingen e. V.

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15. Oktober 2009

5. Tübinger Herbstsprint – Attempto Cup

(von Lena) 5jähriges Jubiläum hieß es beim diesjährigen 5. Tübinger Herbstsprint für unseren Ex-Praesiden Toby, der dies zum Anlass nahm, auch seine Hängerfahrerkarriere wieder anzuschieben. An dieser Stelle sei unseren beiden Hängerfahrern Henning und Toby einmal ein großer Dank ausgesprochen, vor allem für Sonntagmittag nach einer durchfeierten Nacht, aber dazu kommen wir später.

Männer-Gig-Doppelvierer auf dem Weg zum Start

Wir kamen also Freitagabend (09.10.2009) im Tübinger Ruderverein an, wo wir herzlich empfangen wurden, unsere Sachen schnell auspackten und uns dann auf den Weg zu unserem Stammlokal, dem „Alten Fritz“ machten, wo man bereits auf uns wartete. Dort kam dann auch unsere Ruderfreundin Meike aus Reutlingen hinzu, die es sich nicht nehmen ließ, uns in unserer Frauen-Not auszuhelfen, und sich nach knapp zwei Jahren Ruder-Abstinenz wieder aufs Wasser wagen wollte. Damit waren wir also vollständig: Olli, André, Toby, Henning, Jule, Johanna, Meike und Lena. Leider dieses Jahr nur mit acht Ruderfreunden vertreten, sollten wir also den Attempto-Pokal-Titel verteidigen. Doch leider wurden uns so einige Striche durch die Rechnung gemacht:

Als wir uns nämlich Samstag früh nach einem leckeren Frühstück zum Regattaplatz aufmachten, begann es zu regnen und wollte auch so schnell nicht wieder aufhören. Innerhalb weniger Minuten waren wir – trotz Ruderfreundebekleidung – bis auf die Haut durchnässt. Na, das konnte ja ein Spaß werden. Doch das nächste Unglück wartete bereits auf uns – diesmal auf dem Wasser: Beim Einrudern und letzten Startübungen, verirrte sich eine Einerfahrerin auf unsere Seite des Flusses, die leider von Lena, der Steuerfrau des Männer-Gig-Doppelvierers, aufgrund der breitschultrigen Männer vor ihr nicht gesehen wurde. Pock! Da hatte die Skifffahrerin bereits ein Blade im Gesicht und auch Ollis Dolle hielt dem Druck nicht stand und brach. Zurückrudern, Boot wechseln, schnell wieder aufs Wasser, hoch an den Start und dann begann auch schon der Vorlauf gegen das 1. Boot der Tübinger. Dieser wurde nicht gewonnnen, jedoch der gleich darauf folgende Hoffnungslauf, womit sich bereits ein Boot im Finale befand, was uns natürlich sehr freute. Die beiden Mixed-Vierer standen vor dem Problem, erst einmal ein zusätzliches Boot aufgrund der gebrochenen Dolle und zwei Steuerleute zu organisieren, wobei die Tübinger uns hier wie immer zur Seite standen und mit Leihboot und netten Steuerfrauen aushalfen. Da die Mixed-Vierer in einem Lauf gegeneinander starteten und sich so viele Boote wie möglich fürs Finale qualifizieren sollten, hieß es: „Rudern ist ja auch eine Taktik-Sportart“. Durch genaues Taktieren schafften es auch hier die zwei Boote schließlich ins Finale. Der Frauendoppelvierer hatte keinen Vorlauf, sondern startete sofort im Finale und wurde unter Anfeuerungsrufen von Steuermann Olli ins Ziel getrieben, musste sich aber von Tübingen auf Platz 2 verweisen lassen. So auch im Finale des Männervierers, wo wir als Dritte hinter den beiden Tübinger Booten ins Ziel kamen, und beim Mixed-Vierer, wo wir einen 2. und 3. Platz einfuhren. Ob es daran lag, dass es der Ruder- oder Wettergott nicht so gut mit uns meinte oder an der doch geringen Teilnehmerzahl uns Göttinger: in diesem Jahr ging der Attempto-Cup-Pokal nach zwei Jahren wieder an die Tübinger.

Team-Foto der Tübingen-Mannschaft

Was den Abend anging, hatten wir jedoch die Nase vorn. War von Rowing-Night-Party noch nichts zu sehen, während eine unserer legendären Duschpartys in der Frauendusche stieg, so änderte sich dies schlagartig, als wir schließlich – bekleidet – oben auftauchten und den Raum in eine berauschende Partyarena verwandelten. Von Chili-con-Carne, über Schlagerhits, Tischkicker, Franzosen und benebelt tanzenden Frauen war alles dabei.

Im nächsten Jahr wieder! Danke, Tübingen!